Korrekturlesung

Hat der Kunde eine Korrekturlesung beauftragt, so wird diese von einem zweiten, unabhängigen Linguisten wie folgt durchgeführt, der über die nötige Kompetenz in der Ausgangs- und Zielsprache verfügt.

Der Korrektor prüft den Text im Hinblick auf seine Zwecktauglichkeit. Er vergleicht den Ausgangs- und Zieltext und prüft die Übersetzung auf Vollständigkeit, korrekte Sinnwiedergabe und angemessene Terminologie, Konsistenz, korrekte Verwendung von Sprachregister und Stil.

Der Korrektor korrigiert alle anfallenden Sinn-, Verständnis-, Grammatik- und Interpunktionsfehler und prüft dabei die Verständlichkeit und den Lesefluss des Textes. Bei Bedarf verbessert der Korrektor zudem den Stil und die idiomatische Qualität des Textes.

Auch wenn der Korrektor im Gegensatz zum Übersetzer keine eingehende Terminologierecherche durchführen und fachgebietsspezifische Terminologie überprüfen kann, so reagiert er spontan auf alles, was ihm in Bezug auf die Terminologie im Text verdächtig vorkommt.

STP führt auch Korrekturlesungen von Übersetzungen durch, die nicht von unserem Unternehmen erstellt wurden. Alle anfallenden Arbeiten werden auf Grundlage des tatsächlichen Aufwands in Rechnung gestellt. Der Rechnungsbetrag wird bei Lieferung des Auftrags mitgeteilt. Wir akzeptieren keine Aufträge zur Korrekturlesung mit fest vorgegebenen oder festgeschriebenen Zeitvorgaben. Unseren Schätzungen nach kann ein Korrektor ungefähr 1300 bis 1500 Wörter pro Stunde prüfen und korrigieren, doch dies kann je nach Qualität der Übersetzung, Fachgebiet und Textformat stark variieren. Sollte festgestellt werden, dass die Übersetzungsqualität mangelhaft ist, informieren wir unseren Kunden schnellstmöglich und besprechen, ob der ursprüngliche Übersetzer seine Arbeit erneut überarbeiten oder ob mehr Zeit für die Korrekturlesung aufgewendet werden soll. Zu Beginn der Korrekturlesung wird davon ausgegangen, dass der Übersetzer die Terminologie gründlich recherchiert hat und dafür verantwortlich ist. Der Korrektor überprüft die Terminologie nicht, es sei denn er vermutet aufgrund seiner Erfahrung, dass diese nicht korrekt ist. Wir empfehlen, dass alle Korrekturen vom Übersetzer bestätigt werden müssen und etwaige Fragen oder Unklarheiten an diesen weitergeleitet werden.

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