ELIA Exchange

Unsere Betriebsleiterin Anu Carnegie-Brown koordiniert derzeit eine Initiative namens „ELIA Exchange“ (ELIA-Austausch), die darauf ausgerichtet ist, die Zusammenarbeit zwischen europäischen Universitäten und Übersetzungsunternehmen zu verbessern.

Im Februar 2013 bekam ELIA die Möglichkeit, Feedback zum Projekt „Europäischer Master Übersetzen“ zu geben, das 2006 von der Europäischen Kommission mit dem Ziel eingeführt wurde, das Ansehen der Berufsgruppe der Übersetzer in der EU zu verbessern. ELIA befragte seine Mitglieder und berichtete der Europäischen Kommission, dass die Absolventen von Studiengängen im Bereich Übersetzungswissenschaft ohne weitere Schulung nicht gut auf die Arbeitswelt vorbereitet sind. Es war nicht das erste Mal, dass die Branche um Rat gebeten wurde. 2011 wurden im Rahmen des OPTIMALE-Projekts 684 europäische Übersetzungsdienstleister kontaktiert und gebeten, die Kompetenzen und Anforderungen in der Übersetzungsbranche festzulegen. Das Feedback fiel ähnlich aus.

In der Branche herrscht die Meinung, dass eine Kluft zwischen dem besteht, was benötigt wird und dem, was die Studenten während ihrer Ausbildung an Europas Universitäten lernen. Es ist an der Zeit, dass sich Universitäten, Studenten und Übersetzungsunternehmen zusammensetzen und daran arbeiten, die Situation zu verbessern.

Aus diesem Grund wurde die Initiative ELIA Exchange ins Leben gerufen. Es ist ein laufendes Projekt, das folgende Ziele verfolgt:

  • Die Frustration auf Seiten der Hochschulen, Studenten und Branchenvertretern muss angegangen werden.
  • Es muss festgelegt werden, wie ELIA-Unternehmen mit Hochschulen kooperieren.
  • Eine Liste mit Universitäten, die an einer Kooperation interessiert sind, muss erstellt werden.
  • Es müssen ELIA-Unternehmen bestimmt werden, die dazu bereit sind, diese Kooperation in verschiedenen Regionen voranzutreiben.
  • Lokale Treffen müssen gefördert und ermöglicht werden.
  • Es muss eine paneuropäische Kooperation für das Anwerben von Mitarbeitern und Praktikumsstellen unterstützt werden.

Die Kooperation kann in drei verschiedenen Kontexten stattfinden:

  • Kooperation im Branchenumfeld (Studenten und Lehrkörper absolvieren Praktika bei Übersetzungsunternehmen oder besichtigen Übersetzungsunternehmen, Mentoring-Programme, Teilnahme der Universitäten an Konferenzen der Übersetzungsbranche)
  • Kooperation im Hochschulumfeld (Übersetzungsunternehmen kommen in die Universitäten, sie halten Referate oder veranstalten Workshops, sie haben Mitspracherecht in Bezug auf den Inhalt des Lehrplans, sie fördern zusammen mit den Universitäten den Beruf des Übersetzers)
  • Kooperation im Bereich Forschung (wissenschaftliche Veröffentlichungen von MA- und PhD-Studenten; Themen, die auf die Bedürfnisse der Branche zugeschnitten sind, Förderung, Korrekturzeiten)

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte Anu Carnegie-Brown unter dieser E-Mail-Adresse.

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